Inka Seidel-Grothe

Direktkandidat für den Bezirk Marzahn-Hellersdorf

Am 24. September kandidiere ich für Bündnis 90/Die Grünen im Bezirk Marzahn-Hellersdorf, in dem ich seit ca 30 Jahre lebe und arbeite. Ich bin verheiratet und habe Kinder sowie Enkelkinder. Gleichzeitig wohne ich mit Eltern und Gästen in einem Mehrgenerationenhaus. Dieses bewusste Zusammenleben zeigt meine wertschätzende Haltung für alle Generationen. Außerdem besitzen wir Hühner, mit denen ich Projekte in Kindergärten, Seminare in der Alice-Salomon-Hochschule und für unseren Bezirk anbiete, wie z.B. zum "Langen Tag der StadtNatur" am 18. Juni 2017.

Als Tanz- und Theaterpädagogin bin ich seit 30 Jahren mit Freude in unterschiedlichsten Projekten, Aufführungen, Schulen und Kindergärten tätig. Vor Ort sehe ich, wie fundamental die frühkindliche Bildung für das eigene und gesellschaftliche Leben ist und welche Probleme wir sowohl im Bezirk als auch im Land haben. Hier müssen wir als Grüne unbedingt Verantwortung übernehmen! Dafür möchte ich als Abgeordnete im Bildungsausschuss tätig sein. Ich setze mich für den Erhalt und den Ausbau von Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Bibliotheken sowie Musik- und Volkshochschulen ein.

Seit vielen Jahren betreue ich Besucher*innen des Bundestages. Diese Erfahrung und Einblicke in die unterschiedlichsten Sorgen aller Berufs- und Altersgruppen bereichern mich ungemein für den Alltag und meine politische Haltung. Mit Entsetzen beobachte ich auch den vermehrten Einzug der Lobbypolitik in die Regierung. Mir ist es wichtig, diese Politik zu stoppen und das Vertrauen der Menschen wieder zu gewinnen. Deshalb sage ich: mehr Bildungspolitik statt Lobbypolitik!

Meine Themen sind außerdem Gesundheit, Natur- und Tierschutz. Deshalb engagiere ich mich im Bezirk u.a. für den Erhalt von Grünflächen und Baumschutz sowie für Maßnahmen zum Klimaschutz. Wir müssen unsere "Grünen Lungen" wie Kleingärten, das Wuhletal, die Kaulsdorfer Seen sowie das Wernerbad erhalten und Grünflächen nicht für Großunternehmen und Eigentumswohnungen tauschen. Wir dürfen unseren gewählten Lebensraum am Stadtrand nicht mit Beton versiegeln. Auch hier kann ich im Ausschuss für Umwelt und Naturschutz tätig werden.

Und natürlich träume ich als Künstlerin von einer reichhaltigen Kulturlandschaft mit Handwerksbetrieben inmitten restaurierter Kieze und Dorfkernen, wie wir es in Alt-Marzahn vorfinden. So etwas wünsche ich mir auch für mehr Lebensqualität in Mahlsdorf, Kaulsdorf, Biesdorf und Hellersdorf. Warum diesen Traum nicht in die Realität umsetzen?

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