Katrin Schmidberger

Mitglied des Abgeordnetenhauses
Kandidatin im Wahlkreis 201 in Friedrichshain-Kreuzberg

Listenplatz: 

17

Wahlkreis: 

  • Friedrichshain-Kreuzberg 201

Katrin Schmidberger ist Abgeordnete aus Friedrichshain-Kreuzberg, kandidiert dort für den Wahlkreis 1 direkt. Sie engagiert sich für faire Mieten, bezahlbaren neuen Wohnraum und eine soziale Stadtentwicklung. Ihr besonderer Einsatz gilt dabei den BerlinerInnen mit niedrigem Einkommen und deren Recht, auch in Zukunft weiterhin in ihrem angestammten Wohnumfeld leben zu können. Gemeinsam mit wohnungs- und stadtpolitischen Initiativen kämpft sie für den Erhalt der rund 122.000 Berliner Sozialwohnungen.

Im Fokus ihres Engagements steht dabei eine Neuausrichtung der Wohnungspolitik, um dem angespannten Berliner Wohnungsmarkt und der sozialen Spaltung der Stadt entgegenzuwirken. Neben preiswertem Neubau, der auch Quartiere mitplant, ist vor allem ein wirkungsvoller Bestandsschutz im Sinne der Mieter*innen nötig. Besonders wichtig ist Katrin Schmidberger die Prävention von Wohnraumverlust und das Engagement gegen Armut und Wohnungslosigkeit. Sie fordert den konsequenten Einsatz aller mietenpolitischen Instrumente, um die zunehmende Immobilienspekulation einzudämmen. Ebenso setzt sie sich für eine neue Liegenschaftspolitik und einen nachhaltigen Umgang mit landeseigenen Grundstücken ein, damit vor allem kleine gemeinwohlorientierte Träger und Genossenschaften dauerhaft günstigen Wohnraum bauen können. Aber auch Gewerbemieten müssen endlich begrenzt werden, damit die kleinteilige Gewerbestruktur und Kultur und Kitas in den Kiezen bleiben können.

Als Sprecherin für Clubkultur streitet sie für den Erhalt und die Weiterentwicklung der einzigartigen Berliner Musik- und Clubszene, die das Stadtbild in vielfacher Hinsicht positiv prägt und das Leben in Berlin für Menschen aus aller Welt attraktiv macht. Um dieses Ziel zu erreichen, macht sie sich gegen den Ausverkauf der verbliebenen landes- und bezirkseigenen Flächen stark und fordert, dass vor allem für alternative und nicht-kommerzielle Projekte dringend Freiräume geschaffen werden müssen. Um Clubs vor einer Verdrängung durch heranrückende Bebauungen zu schützen, setzt sie sich für einen wirksamen Bestandsschutz ein. Katrin Schmidberger ist Mitglied im Ausschuss für Bauen, Wohnen und Verkehr sowie im Ausschuss für Gesundheit und Soziales.