Petra Vandrey

Sprecherin der AG Kinder Jugend Familie

Listenplatz: 

27

Wahlkreis: 

  • Charlottenburg-Wilmersdorf 402

Ich möchte mich im Abgeordnetenhaus für eine gute Familien- und Schulpolitik einsetzen. Erfahrung habe ich auf dem Gebiet – sowohl beruflich wie durch meine eigene Familie. Ich habe drei Kinder, gut verteilt auf Uni, Grund- und Oberschule, weiß also, wie die Schulen in Berlin ticken. Von Beruf bin ich Rechtsanwältin für Familienrecht. Politisch habe ich Erfahrung durch fünf Jahre Schulpolitik in der Charlottenburger Kommunalpolitik.

Mein Thema ist die Schul- und Familienpolitik. Wir brauchen für unsere Schulen und Kitas:

  • Mehr Lehrkräfte, eine vorausschauende Planung. An den Hochschulen müssen Quoten für die Ausbildung von Lehrkräften geschaffen werden.
  • Gut ausgebildete Lehrkräfte und Erzieher*innen. Wir brauchen Qualität an unseren Schulen. Hierfür Geld in die Hand zu nehmen, ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit.
  • Ein Schulsanierungsprogramm und eine Schulneubauoffensive
  • Mehr eigene Entscheidungsfreiheit für die Schulen, Beispiel: Ein eigenes Schulbudget. Dadurch entsteht eine lebendige Schulkultur vor Ort und mehr Mitbestimmung.
  • Inklusive Schulen. Inklusion muss in der breiten Gesellschaft ankommen, hierfür braucht es Information und Aufklärung.
  • Sichere Schulwege und ein gesundes, regionales Schulessen.
  • Flexiblere Kitaöffnungszeiten und die Stärkung von Alleinerziehenden.
  • Schutz vor häuslicher Gewalt und solide Finanzierung der Frauenhäuser.

 

Wichtig ist mir ein moderner Familienbegriff: Familie ist nicht nur da, wo Eltern gemeinsame Kinder aufziehen. Sie ist überall da, wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen. Eine offene Haltung ist mein Anliegen: Gerade an Schulen und Kitas muss Platz dafür sein, neu zu denken. Es muss Platz sein für die Frage, in welcher Welt wir leben möchten und wie wir lernen wollen. Wir müssen weg von hierarchischen Ansagen zum „wir“.

Neben der Familienpolitik engagiere ich mich in der Flüchtlingspolitik, speziell für die unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten. Sie benötigen eine Unterbringung nach unseren Jugendhilfestandards und einen schnellen Zugang zu unseren Schulen. Willkommensklassen sind ein guter erster Schritt – Integration heißt aber, die geflüchteten Kinder nach und nach in Regelklassen aufzunehmen. Unser Bildungssystem muss durchlässiger werden, nicht nur – aber auch - für Kinder und Jugendliche aus geflüchteten Familien.