Antje Kapek

Fraktionsvorsitzende im Abgeordnetenhaus
Kandidatin für den Wahlkreis 1104 in Lichtenberg

Listenplatz: 

2

Wahlkreis: 

  • Lichtenberg 1104

Ich bin in Kreuzberg geboren und aufgewachsen. Obwohl ich viel im Ausland gelebt, studiert und gearbeitet habe, ist Berlin für mich immer Heimat geblieben. Als studierte Geographin kenne ich die Herausforderungen vor denen unser Planet und unsere Stadt stehen. Klimawandel, Umweltzerstörungen und Ungerechtigkeit haben mich dazu bewogen politisch aktiv zu werden und bei den Grünen Mitglied zu werden

Politik für Berlin und für alle, die in dieser wunderbaren Stadt leben – das mache ich seit 2005. Zuerst in Friedrichshain-Kreuzberg, seit 2011 für ganz Berlin. Als Berlinerin habe ich seit der Wiedervereinigung miterlebt, wie unser Berlin zusammenwächst. Unsere Stadt und unsere Gesellschaft dürfen aber nicht wieder auseinander fallen: weder in Arm und Reich, noch in hippes Zentrum und abgehängte Peripherie. Unser Berlin ist ein Berlin für alle, egal ob hier geboren oder im letzten Jahr aus Schwaben oder Syrien nach Berlin gekommen. Es geht darum, die Veränderung zu gestalten - und zwar mit den Menschen vor Ort und nicht über ihre Köpfe hinweg. In meiner Arbeit als Fraktionsvorsitzende im Abgeordnetenhaus setzte ich mich dafür ein, Berlin zu einer sozial und ökologisch nachhaltigen Hauptstadt zu entwickeln. Eine wachsende Stadt braucht auch eine wachsende Infrastruktur. Eine simple Logik, die Rot-Schwarz und Rot-Rot komplett verschlafen haben. Die Liste notwendiger Sanierungs- und Erhaltungsmaßnahmen ist nämlich lang: Wir wollen endlich marode Schulgebäude sanieren, die Kitas ausbauen und die öffentlichen Verkehrsmittel fit machen für die Ansprüche von Senior*innen und allen anderen. Berlin kann und muss Vorreiter sein, sei es in einer neuen Wohnungspolitik, in der Umsetzung nachhaltiger Verkehrsinfrastrukturen oder dem Schutz unserer international geschätzten Grünflächen. Statt eintönigem Wohnungsbau auf der grünen Wiese wollen wir die Quartiere behutsam wachsen lassen. Denn das entspricht der Stadt im Klimawandel, die Grün und Freiluftschneisen braucht!