Berlin wird bis 2030 asbestfrei

28.09.18 –

Viele Gebäude in Berlin sind mit asbesthaltigen Bauteilen ausgestattet worden. Die Bewohner*innen oder Bauarbeiter*innen sind der Gefahr ausgesetzt, an Krebs zu erkranken. Im Koalitionsvertrag haben wir das Ziel formuliert, dass unsere Stadt bis 2030 asbestfrei wird. Das gehen wir nun mit einer Beratung für betroffene Mieter*innen und Eigentümer*innen an, für die wir im Doppelhaushalt 300.000 Euro bereitgestellt haben.

Weil Asbestfasern Krebs erregend sind, ist der Baustoff in Deutschland seit 1993 verboten, in der gesamten EU seit 2005. Spätestens seit diesem Zeitpunkt besteht die Aufgabe, Asbestbauteile aus den Gebäuden wieder zu entfernen. Wir erarbeiten eine Strategie, damit Berlin bis 2030 asbestfrei ist. Beschlossen wurde der Aufbau eines öffentlich einsehbaren Registers mit typischen Asbestbauteilen und betroffenen Gebäuden sowie einer Beratungsstelle für Bürger*innen und Eigentümer*innen. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen hat die Aufgabe, den Beschluss des Abgeordnetenhauses umzusetzen.

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