Frauenpolitische Schwerpunktthemen

Immer mehr Menschen wollen in Berlin, einer Stadt, die Freiheit und Vielfalt verspricht, leben.
Jeder*r soll hier nach ihrer oder seiner Façon glücklich werden.
Damit Berlin dieses Versprechen auch erfüllt, kämpfen wir für Ur-Berliner*innen
und Hinzugekomme – seien es Künstler*innen, Studierende, Jungunternehmer*innen und
Familien – gegen jegliche Diskriminierungsform.
Auch 2016 sind es nach wie vor in erster Linie Frauen, die benachteiligt werden.
Das ist ein Zustand, den wir nicht hinnehmen.
Der konsequente Einsatz gegen Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität steht für uns ebenfalls außer Frage!

Berlin frauenpolitisch gestalten – und zwar mit Dir!

Für uns Grüne war es seit den Gründungsjahren keine Frage, dass Frauen in unserer Partei die Hälfte der Macht zustehen soll und dass wir das auch gesellschaftlich fordern. Über die Jahrzehnte sind wir in unseren frauen- und geschlechterpolitischen Zielsetzungen mit der Zeit gegangen und haben gegenüber vielen anderen Parteien die Nase vorn! Berlin ist modern, vielfältig und weltoffenen und das soll es auch bleiben!

Auf dem Dyke*-March haben wir uns dieses Jahr für mehr Sichtbarkeit für Bisexuelle, Trans*- und Inter* eingesetzt - daher waren wir nicht mit grünen, sondern mit der Bi- und Transfahne unterwegs! Außerdem haben wir Flyer verteilt und darüber aufgeklärt, dass es eine Frau war, die den ersten CSD maßgeblich mit organisiert hat. Ihr Name war Brenda Howard. Wegen ihrem großen Einsatz für die Pride-Bewegung wurde sie auch liebevoll "Mother of Pride" genannt.

 

20. August 2016 - Mehr Kitaplätze, mehr Vielfalt! (mehr)

An einem Aktionsstand im Park am Gleisdreieck sind wir mit vielen Eltern ins Gespräch über die knappen Kitaplätze in Berlin gekommen. Manche Eltern denken, die Chance auf einen Kitaplatz für ihr Kind werde durch Flüchtlingskinder noch geschmälert. Jedoch haben Kinder mit und ohne Fluchterfahrung gleichermaßen einen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz. Wir finden, Konkurrenzdenken ist hier fehl am Platz. Denn nicht die Refugees sind schuld am Mangel, sondern die Große Koalition, die jahrelang zu wenig in den Ausbau von Kitaplätzen investiert hat. Wir betrachten die Verschiedenheit von Menschen als Normalität und Chance für Berlin. Unser Ziel ist eine inklusive Stadtgesellschaft, die der Vielfalt der Berliner*innen Rechnung trägt und allen Menschen gleiche Chancen und Teilhabe ermöglicht – von klein an.
Den Anstoß zu der Aktion haben die Grünen Landesarbeitsgemeinschaften Migration und Flucht sowie Frauen*- und Geschlechterpolitik gegeben. Als prominente Gäste waren Monika Herrmann, Bürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, Katrin Schmidberger, MdA und Direktkandidatin für Kreuzberg 61, und Fatos Topac, MdBVV Friedrichshain-Kreuzberg und Kandidatin für das Berliner Abgeordnetenhaus, dabei. Unterstützung kam außerdem vom Geschäftsführenden Ausschuss des Grünen Kreisverbandes Friedrichshain/Kreuzberg.

 

22. Juli 2016 - Bi- und Trans*-Pride auf dem Dyke*-March (mehr)

Auf dem Dyke*-March haben wir uns dieses Jahr für mehr Sichtbarkeit für Bisexuelle, Trans* und Inter* eingesetzt - daher waren wir nicht mit grünen, sondern mit der Bi- und Transfahne unterwegs! Außerdem haben wir Flyer verteilt und darüber aufgeklärt, dass es eine Frau war, die den ersten CSD maßgeblich mit organisiert hat. Ihr Name war Brenda Howard. Wegen ihrem großen Einsatz für die Pride-Bewegung wurde sie auch liebevoll "Mother of Pride" genannt.

 

10. September 2016 - Kundgebung und Mobi-Aktion am Wittenbergplatz (mehr)

Friederike Schwebler, Mitglied im Berliner Landesvorstand und frauen-und geschlechterpolitische Sprecherin und die Frauenreferentin, Johanna Warth, haben am Samstag das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung tatkräftig unterstützt. Eine Woche vor der  Demo der christlichen Fundis, dem sogenannten "Marsch für das Leben", hat das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung eine Kundgebung und Mobi-Aktion am Wittenbergplatz gemacht. Wir waren dabei!

 

23. Juli 2016 - Mehr weibliche Sichtbarkeit auf dem CSD (mehr)

Wie immer waren wir Grüne zahlreich am CSD - es war eine tolle Parade und die Stimmung war bei bestem Wetter ausgelassen und fröhlich! Die frauenpolitische Sprecherin Friederike Schwebler hat sich dieses Jahr mit anderen grünen Frauen für mehr weibliche Sichtbarkeit auf dem CSD eingesetzt. Dieser wird leider nach wie vor vor allem als "Schwulenparade" wahrgenommen, was gar nicht der gesellschaftlichen Vielfalt eintspricht. Lesbische Frauen oder andere Geschlechter und sexuelle Orientierungen gehen hier oft unter. Das wollen wir ändern! Deshalb sah unser Wagen auch ganz schön feministisch aus.

 

Mach Berlin zu Deiner Stadt!

  Für Gleichstellung (mehr)

 

Wir stehen für konsequentes Gender-Mainstreaming, Gender-Budgeting und Lohngerechtigkeit – wir berücksichtigen bei allen Entscheidungen auf allen Ebenen Gleichstellungsgrundsätze.

 

  Überkommene Rollen überwinden (mehr)

 

Wir setzen uns gegen überkommene Geschlechterrollen und einen verharmlosenden Umgang mit Alltagssexismus ein. Deshalb schließen wir etwa sexistische Werbung von landeseigenen Werbeflächen aus.

 

  Gewalt verhindern - Straftaten aufklären (mehr)

 

Wir lassen Gewalt gegen Frauen nicht zu. In Berlin wollen wir eine Polizei und Justiz schaffen, die umfassend sensibilisiert ist, im Umgang mit sexualisierter und häuslicher Gewalt. Zudem wollen wir das Angebot der anzeigenunabhängigen anonymen Spurensicherung ausbauen und fordern eine bessere Finanzierung von Frauenhäusern und ein siebtes Frauenhaus für Berlin.

  Hate Speech bekämpfen (mehr)

 

Gegen Hate Speech und Cybergewalt wollen wir eine landeseigene Initiative starten und Beratungsangebote für Opfer von on- und offline-Stalking sowie Hate Speech aufbauen.

  Alleinerziehende unterstützen (mehr)

 

Alleinerziehende – 90 Prozent von ihnen sind Frauen – werden wir beim Berufsstart oder -wiedereinstieg besser begleiten und setzen uns für eine gerechtere Familienförderung ein.

 

 

  Familie und Beruf - Kein Widerspruch (mehr)

 

Wir setzen uns für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf für alle Familienformen ein. Dazu gehören 20.000 zusätzliche Kita-Plätze, die wir in den nächsten Jahren schaffen wollen und der Einsatz für flexiblere Arbeitsmodelle

  Pflege- und Erziehungsberufe aufwerten (mehr)

 

Wir streiten für die Aufwertung und bessere Entlohnung von Pflege- und Erziehungsberufen. Diese gesellschaftlich wichtige Arbeit muss endlich mehr Wertschätzung erfahren. Dazu gehören auch bessere Arbeitsbedingungen.

  Adoption und Ehe für alle (mehr)

 

Wir bekennen uns klar zum vollen Adoptionsrecht für alle und zur Ehe für alle.

  Trans* und Inter* unterstützen (mehr)

 

Wir wollen das Beratungs- und Unterstützungsangebot für Menschen, die sich als Trans* und Inter* bezeichnen, berlinweit ausbauen. Auf Bundes- und Landesebene setzen wir uns deshalb für eine Reform des „Transsexuellengesetzes“ ein.

  Sexuelle Vielfalt (mehr)

 

Wir entwickeln die „Initiative sexuelle Vielfalt“ weiter und wollen zudem ein queeres Jugendzentrum in Berlin aufbauen.