Mein Körper, meine Entscheidung – Recht auf sexuelle Selbstbestimmung verteidigen

 

Der Aufstieg der AfD, die Aktivitäten „Besorgter Eltern“ und nicht zuletzt die Agitationen der so genannten „Lebensschützer*innen“ machen deutlich, dass die freie Entfaltung der Persönlichkeit und die Selbstbestimmung aller Menschen auch in unserer modernen Gesellschaft offenbar keine Selbstverständlichkeiten sind. Das gilt immer noch vor allem für Frauen, denn es ist insbesondere die sexuelle Selbstbestimmung von Frauen, die seitens Konservativer und Rechtspopulist*innen immer wieder zum vermeintlichen Verhandlungs- und Angriffspunkt wird. Massiv zeigt sich dies im Kontext des jährlich durchgeführten „Marsch für das Leben“, bei dem sich christliche Abtreibungsgegner*innen zu ihrem Schweigemarsch in Berlin versammeln.

Den Fragen welche Akteur*innen bei dem Diskurs um sexuelle Selbstbestimmung eine Rolle spielen, welche aktuellen frauenpolitischen Forderungen bestehen und wie wir diese verteidigen können, wollen wir uns bei einer Podiumsdiskussion am Abend des 07. September in Berlin annähern.

Unter dem Titel „Mein Körper, meine Entscheidung – Recht auf sexuelle Selbstbestimmung verteidigen“ wollen wir mit einem vielversprechenden Podium und Euch in den Austausch treten.

Wann: 07. September 2016 19:00 Uhr
Wo: Betahaus Berlin (Prinzessinnenstrasse 19-20, 10969 Berlin, nahe U-Bahnstation Moritzplatz)

 

Podium

  • Gesine Agena, frauenpolitische Sprecherin und Mitglied des Bundesvorstands von Bündnis90/ Die Grünen.
  • Dr. Ines Scheibe, Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung und Leiterin der Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle beim Humanistischen Verband Deutschlands.
  • Friederike Schwebler, frauen- und geschlechterpolitische Sprecherin und Mitglied des Landesvorstands Bündnis90/ Die Grünen Berlin. Expert*in zur „Lebensschutzbewegung“ bzw. christlichem Fundamentalismus (N.N.).

 

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung wird erbeten. Gerne könnt Ihr diese Einladung an mögliche Interessent*innen weiterleiten.

Wir freuen uns auf Euch!

Mit besten Grüßen

Friederike Schwebler und Johanna Warth

Wir behalten uns vor, von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen oder antifeministischen Organisationen angehören, dieser Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antifeministische, rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu unseren Veranstaltungen zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

P.S.: Auch bei der Demonstration GEGEN den "Marsch für das Leben"
am 17. September freuen wir uns über Eure Unterstützung! Informationen dazu findet Ihr hier.