Besuch bei den Willkommensklassen der Marie-Elisabeth-Lüders-Oberschule

03.07.17 –

Die Marie-Elisabeth-Lüders-Oberschule bietet Berufsperspektiven für geflüchtete Menschen im Bereich Erziehung und Soziales. Dazu werden fundierte Kenntnisse der deutschen Bildungsprache benötigt, um die gewünschte Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichehit zu erreichen. Frau Dr. Jambon lehrt mit ihren Kolleginnen und Kollegen auch Deutsch als Fremdsprache.                                                        

In dem Gespräch mit den Schülerinnen, Frau Dr. Jambon und der Schulleiterin Frau Dr. Schlicht wurde schnell die Anerkennung von Abschlüssen für die zukünftige Berufsausbildung Thema. Mit der Voraussetzung angemessener Deutschkenntnisse lässt sich der Berufswunsch der jungen Frauen aus Syrien und Afghanistan zur staatlich anerkannten Gesundheit und Krankenpflegerin, sowie ein Medizinstudium nur mit dem entsprechenden anerkannten Dokumenten verwirklichen. Viele von ihnen bringen Abschlüsse mit. Wie und nach welchen Kriterien und Verfahren können sie anerkannt werden, und welche müssen sie gegebenenfalls nachholen ? Was kann ihnen dabei zeitlich und inhaltliche angerechnet werden ? 
Frau Simsek und Herr Schmidt hörten genau hin und waren beeindruckt was hier im Wunsch der Allgemeinheit nach Integration von Schüler*innen und Willkommenslehrkräften geleistet wird. Interkulturelle Bildung und Erziehung ist die beste Voraussetzung für eine Stadt wie Berlin, die auf den Weg zu einer europäischen Metropole ist, und einer Welt, in der sich arbeiten und leben über Sprachen, Kulturen und Kontinente vernetzt.