Bethel - 150 Jahre Erfahrung für Menschen da zu sein, auch in Berlin

12.05.17 –

150 Jahre für Menschen da sein. Friedrich von Bodelschwingh hatte sich auch in Berlin stark engagiert und war zeitweise Mitglied des Preußischen Landtages. Hier, dem heutigen Berliner Abgeordnetenhaus, wurde eine rege Diskussion über den Auftrag eines konfessionellen Trägers im Sozial- und Gesundheitswesen in einer sich rasant verändernden Welt geführt. Zu dieser Veranstaltung konnten wir auch eine Willkommensklasse der Marie-Elisabeth-Lüders-Oberschule, berufliche Schule im Bereich Sozialwesen, begrüßen. Es wurde schnell deutlich, dass Menschenwürde über alle Grenzen hinweg  die Basis all unseres Handelns sein muss. Zur Frage der Toleranz verwies Herr Pastor Pohl auf einen Lernprozess. Hier kann es keine schwarz-weiß oder eins zu eins Antwort geben. Es bedarf des aufeinander Zugehens um dabei ins Gespräch zu kommen. Bettina Jarasch betonte die Bedeutung der konfessionellen Wohlfahrtsverbände für die Daseinsvorsorge in unserer Stadt. Die bündnisgrüne Partei ist der Überzeugung, dass sich die Kirche als Arbeitgeberin bewegen muss. Auch wenn Herr Wulff und Herr Pastor Pohl die unterschiedlichen Herkunftsländer, Traditionen, Kulturen und Religionen von Menschen aufzählen, die Bethel berät, betreut, pflegt und behandelt, stellt Fatoṣ Topaç die Frage, wie es mit der interkulturellen Herkunft der Beschäftigten aussieht? Wird hier bewusst nach solchen Kriterien eingestellt und was bedeutet das für den Anspruch evangelisches und christliches Personal vorzuhalten? Dies möchten mehrere Teilnehmer*innen des Abends genau wissen. Herr Pastor Pohl berichtet über Einführungstage, die den Mitarbeiter*innen die Möglichkeit geben sich mit den christlichen Festen, dem Glauben und seine Verkündigung vertraut zu machen.

Die Student*innen der Marie-Elisabeth-Lüders-Oberschule sind natürlich an Angeboten der Ausbildung von Bethel interessiert. Sie werden von Bethel herzlich eingeladen und sind Willkommen sich zu informieren und zu bewerben.

Ein Abend mit so vielen Blickwinkeln und Kulturen, wie es in Berlin zur Tradition gehört.

Vielen Dank an alle Teilnehmer*innen für diesen anregenden Abend                                                                  Wolfgang Schmidt, LAG Gesundheit und Soziales und Alexander Bartel, LAG Bündnisgrüne Christinnen