Lisa Paus ist für Berlin in den Deutschen Bundestag gewählt

25.09.17 –

Das zweitbeste Ergebnis bei einer Bundetagswahl ist für Wolfgang Schmidt, Sprecher* der LAG und Per Bolund, dem schwedischer Minister für Finanzmarkt und Konsumenten, ein Grund sich auch für den erneuten Einzug von Lisa Paus, der Spitzenkandidatin für Berlin, in den Bundestag zu freuen. 

Natürlich bleibt Unverständnis und Scham über die Stimmen für Kandidat*innen mit Vorstellungen für Deutschland und Europa, die wie copy and paist aus Zeiten vor dem Mauerfall und vor dem Ende der Nazidiktatur auf unsren Bildschirmen erscheinen. 

Deutschland, das sind die vielen Menschen, die denen helfen und unterstützen, die auch Fehler der internationalen, europäischen und deutschen Außenpolitik ausbaden und erleiden müssen. Ja, wir, die wir hier leben haben auch ein Anrecht auf Gerechtigkeit und Solidarität. Dazu gehören selbstverständlich soziale Sicherheit, Löhne und Gehälter, die es uns und unseren Kindern erlauben teilzuhaben an dem was dieses Land zu bieten hat, Chansengleichheit in der Bildung und beruflichen Entwicklung, einen auskömmlichen Lebensabend und eine erschwingliche und zugängliche Gesundheitsvorsorge.

Dazu bedarf es allerdings keiner Ausgrenzung irgendeiner Gruppe von Menschen, die hier leben oder bei uns leben möchten. Dazu bedarf es der Fähigkeiten und Ressoursen Herausforderungen anzunehmen und gestärkt aus ihnen hervorzugehen. Jene, die nach Volk und deutscher Leitkultur rufen, drücken damit doch den größten Zweifel an den Menschen in diesem Land aus. 

Viele Menschen in dieser Welt schauen auf unser Bildungs- und Gesundheitsystem, wissenschftlichen und wirtschaftlichen Erfolge, die in vielen hochtechnisierten Branchen wettbewerbsfähigkeit sind.  

Aus diesm Grund ist Bündnis 90/Die Grünen der festen Überzeugung, dass es keiner Verdrängung, Ausgrenzung oder Verachtung anderer Lebensvorstellungen bedarf um den Wohlstand für alle zu erhalten. Wenn es wirklich so ist, dass Politik und Politiker*innen überheblich daherkommen und ihnen das Zuhören für die Sorgen und Träume der kleinen Leute verloren gegangen ist, muss das natürlich auf die Tagesordnung. Die Bundestagsabgeordneten aus Berlin waren und sind ein Beispiel für diese Bürger*innennähe.

Wolfgang Schmidt                                                                                                                                                                                           Sprecher*in LAG Gesundheit und Soziales,                                                                                                                                                 Bündnis 90/Die Grünen LV Berlin

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