Politische Diskussionsrunde zum Gesundheitswesen nach der Wahl

18.01.14 –

Am Dienstag 14.01.2014 hat es zu einer Bewertung der Koalitionsvereinbarung eine Veranstaltung der Gesundheitswirtschaft gegeben, zu der die Sprecher/innen der LAG eine Einladung erhalten haben. Dabei bekam Wolfgang Schmidt die Gelegenheit auf den wegweisenden Gestaltungswillen von Bündnis 90/ Die Grünen als kleineren Koalitionspartner beim Gesundheitsmodernisierungsgesetz in 2003 hinzuweisen. Notwendiger Gestaltungswille, den es auch angesichts der konservativen Ländermehrheit im Bundesrat bedurfte. - Strukturen zu einer möglichen Verbesserung bei Prävention, Patientenmitverantwortung, Informationen und Beratung, Öffnung der Krankenhäuser zur ambulanten Versorgung und Stärkung der Hausärzte wurden geschaffen. Eine Grundlage auf der jede Koalition gestalten kann. - Die Bürgerversicherung bleibt die progressive Antwort auf die zukünftigen Herausforderungen für ein solidarisches Gesundheitssystem. Auch im Interesse der Gesundheitswirtschaft. Eine einseitige Belastung der Sozialversicherungsbeschäftigten verringert die Möglichkeiten Gesundheitssorge und Vorsorge innerhalb und außerhalb der Leistung von Versicherungen in Anspruch zu nehmen. Keine gute Nachricht für eine wünschenswerte Anhebung der Binnennachfrage. Auch wenn sich der Gesundheitsminister als Mitglied der GKV outet, hat er Spielräume Angebote über deren Leistungen hinaus zu nutzen, zu denen große Teile der Bevölkerung keinen Zugang haben werden. Es bleibt dabei - Die Bürgerversicherung verteilt Lasten und Wohltaten auf viele, und viele starke Schultern. So kann Gesundheit für alle Menschen in Deutschland zukunftssicher bleiben und werden.