Liebe LAG, liebe Interessierte,

mit dieser E-Mail möchten wir euch sehr herzlich zur ersten Sitzung der Abteilung Wissenschaft von Bündnis 90/Die Grünen Berlin nach der Sommerpause einladen. Wir tagen aus terminlichen Gründen im September nicht am ersten, sondern am zweiten Mittwoch im Monat, also am 12.09.2018 um 18.30 Uhr. Die Sitzung findet in den Räumlichkeiten des KV Charlottenburg-Wilmersdorf in der Windscheidstr. 16, 10627 Berlin, statt.

Aufgrund von Terminproblemen des Sprecher*innenteams wird die November-Sitzung der LAG um eine Woche auf den 9. November 16 verlegt. Themen werden der Stand der Koalitionsverhandlungen und die Arbeit der LAG unter den Bedingungen einer Regierungsbeteiligung sein.

Um unseren Mitgliedern den Besuch des Landesausschusses (LA) zur eventuellen Aufnahme von Koalitionsverhandlungen am 5. Oktober zu ermöglichen, wird die Oktober-Sitzung der LAG um eine Woche auf den 12. Oktober 16 verlegt. Thema bleibt die  Nachbereitung der Wahlen zum Abgeordnetenhaus und ein Blick in die Zukunft (mögliche Koalitionsverhandlungen).

Aufgrund einiger Terminkollisionen ist die Juni-Sitzung der LAG Wissenschaft um eine Woche auf den 8. Juni verlegt! Thema bleibt die Weiterführung der Exzellenzinitiative.

Die LAG Wissenschaft hat auf ihrer Sitzung am 13. Januar Voten for die Aufstellung der Landesliste für die Wahlen zum Abgeordnetenhaus vergeben. Unser Votum erhalten haben jeweils einstimmig (in alpahbetischer Reihenfolge):
    - Eva Plonske
   - Anja Schillhaneck
   - Carsten von Wissel.

Die LAG Wissenschaft ist eine Abteilung. Das heisst, dass wir auch eigene Delegierte zur Landes- und Bundesdelegiertenkonferenz entsenden dürfen.

Auf Ihrer Sitzung am 13. Januar  wird die LAG Wissenschaft Voten für die Aufstellung der Landesliste für die Wahlen zum Abgeordnetenhaus vergeben. Durch die Voten sollen Menschen ausgezeichnet und zur Wahl auf der Mitgliederversammlung bzw Landesdelegiertenkonferenz am 12. und am 13. März empfohlen werden, von denen die LAG Wissenschaft glaubt, dass sie im neuen Abgeordnetenhaus eine kompetente Wissenschaftspolitik betreiben werden. Es ist auch die Vergabe mehrerer Voten möglich.

Prekäre Beschäftigungsverhältnissse von Monat zu Monat, schnell mal für den Betreuer der Promotion eine Vorlesung halten, aber keine Hilfe wenn bei der Doktorarbeit Probleme auftauchen: Leider für viele Promovend*innen in Berlin tägliche Realität. Und wie geht es nach der Promotion weiter, wenn man weiterhin in der Wisssenschaft tätig sein will? Über all diese und weitere damit zusammenhängende Fragen haben wir uns in der LAG Wissenschaft Gedanken gemacht und uns überlegt, was man auf der Ebene der Berliner Landespolitik dagegen tun kann.

Berlins Hochschulen, Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sind mit die größten Arbeitgeberinnen für wissenschaftliches, künstlerisches, technisches und Verwaltungspersonal. Die seit Jahrzehnten chronische Unterfinanzierung der Hochschulen führt in allen Bereichen zu Arbeitsverdichtung und Überlastung - der anstehende „Studierendenberg“ wird die Situation noch verschärfen. Doch was muss sich ändern?

Bildung, und vor allem auch höhere Bildung, darf nicht nur Menschen mit dickem Geldbeutel zugänglich sein. Dieses Grüne Credo war Anlaß einer intensiven Diskussion, wie in Berlin die soziale Öffnung der Hochschulen unterstützt werden kann.

Warum gewinnt Berlin, wenn mehr Menschen aus Familien ohne Akademischen Hintergrund studieren? Warum setzen wir uns so für das Konzept Aufstieg durch Bildung ein? Was bedeutet es eigentlich für die Hochschulen selber, wenn auf einmal ein ganz anderes Publikum als bislang bei ihnen studiert? Wie weit kann und soll das Land eigentlich auf die Auswahlentscheidungen der Hochschulen Einfluß nehmen, ohne die Autonomie von Lehre und Forschung zu untergraben? Diese und viele andere Fragen wurden durch die LAG Wissenschaft diskutiert und die gefundenen Antworten in einem Positionspapier zusammen gefasst.

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