Daniel Gollasch

Sprecher der AG Aktiv gegen Rechts

Wedding

Mein Name ist Daniel Gollasch und ich bin mit 28 Jahren der jüngste Direktkandidat im Wahlkreis Mitte-5. Dieser umfasst den nördlichen Wedding, also das Gebiet oberhalb des Saatwinkler Damms, der See- und der Schulstraße. Hier liegen zum Beispiel der Plötzensee, Goethepark, Volkspark Rehberge, Schillerpark, das Afrikanische Viertel und das Jüdische Krankenhaus. Ich selbst wohne in der Nähe der U-Bahn-Station Osloer Straße.

Bildung

Berlin braucht eine bessere Bildungspolitik. Die zentrale Erkenntnis der PISA-Studie war ja: Unser Bildungssystem ist unfähig, Kindern aus armen Familien oder aus Familien, in denen schlecht deutsch gesprochen wird, gerechte Bildungschancen zu ermöglichen. Doch Integration wird nur gelingen, wenn die Sprossen der sozialen Leiter – auf der man aus eigener Anstrengung aufsteigen kann – auch tragen. Daher brauchen wir gerade in Bezirken wie dem Wedding die besten Kitas, die besten Schulen, kurzum das beste Personal. Dafür will ich sorgen!

Arbeit

Bildung gehört auch in den Mittelpunkt grüner Arbeitsmarktpolitik. Vor allem für Menschen mit geringer Qualifikation oder mit Migrationshintergrund müssen wir die Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen. Dazu gehört das Nachholen von Schulabschlüssen, Deutschkurse und berufliche Weiterbildung.

Arbeit braucht Wirtschaft! Gerade im Wedding müssen die Anstrengungen drastisch verstärkt werden, um die Ansiedlung gerade von kleinen und mittleren Unternehmen zu erreichen. Vor allem in den Zukunftsbranchen - von erneuerbaren Energien bis zur Mobilität der Zukunft.

Gut gelungen ist das in den Osram-Höfen, heute einer der begehrtesten Gewerbestandorte im Wedding. Hier haben 60 Firmen ihren Sitz und 3.000 Menschen einen Arbeitsplatz. Mit dem grünen Konzept für einen Innovationspark Tegel zeigen wir, wie wir uns den ökonomischen Strukturwandel in Berlin vorstellen. Von den dort entstehenden Arbeitsplätzen wird auch der angrenzenden Wedding profitieren. Davon brauchen wir mehr in unserer Stadt!

Miteinander

Zu den Problemen des Wedding gehört das Anwachsen von Rassismus und Islamfeindlichkeit. Die Rechtspopulisten von „pro Berlin“ und "Die Freiheit" stehen auch in Mitte in den Startlöchern und vergiften das politische Klima in unserer Stadt. Bereits im letzten Jahr hetzten sie mit einer Kampagne gegen die Asylbewerberunterkunft in Tiergarten.

Islamfeindlichkeit wird ein Wahlkampfthema sein. Mit dem unsäglichen Sarrazin-Deal hat die SPD Rassismus salonfähig gemacht. Mit grünen Rezepten will ich für ein Klima der Toleranz und des gegenseitigen Respekts kämpfen.