Grüne Berlin fordern bessere Schulen, mehr Qualität und gerechtere Bildungschancen

Auf ihrem Landesparteitag am Samstag, den 24. November 2018, haben Bündnis 90/Die Grünen Berlin einen umfassenden Maßnahmenkatalog beschlossen, um die bildungspolitischen Herausforderungen in der Stadt endlich konsequent anzugehen.

Seit Jahren befinden sich Berlins Schulen im permanenten Ausnahmezustand. Es herrscht ein dramatischer Mangel an Lehrkräften, viele Gebäude sind marode und von Chancengerechtigkeit kann für viele Kinder und Jugendliche keine Rede sein.

"Jedes Kind hat das Recht auf gute Bildung", sagt die Landesvorsitzende Nina Stahr. "Und dafür kämpfen wir! Wir wollen eine Schule nach dem Grundsatz: Es ist egal, aus welchem Elternhaus du kommst, dir stehen alle Wege in unserer Gesellschaft offen.“

Der Leitantrag macht konkrete Vorschläge für eine schnelle Lösung der akuten Probleme, etwa bei Schulbau und Schulsanierung. Aber auch mittel- und langfristige Maßnahmen sind nötig, um die Qualität der Bildung an Berlins Schulen zu gewährleisten und etwa die hohe Schulabbrecherquote zu reduzieren.

Um den Fachkräftemangel endlich nachhaltig zu bekämpfen, wollen die Grünen den Lehrerberuf in Berlin attraktiver machen – ­etwa durch Teamarbeit, Supervision und eine Reduzierung des Stundendeputats – und eine Übernahme- und Referendariatsgarantie für Lehramtsstudierende. Mit einer realistischen Schulentwicklungsplanung von Senat und Bezirken soll außerdem dem immer massiveren Schulplatzmangel begegnet werden.

"Unsere Schulen brauchen die Möglichkeiten und Ressourcen, Kinder individuell zu betrachten und dort abzuholen, wo sie stehen", sagt Nina Stahr. "Nur so können wir Chancengerechtigkeit für alle schaffen.“

Den gesamten Beschluss "Schule fürs Leben – Bessere Schulen, mehr Qualität und gerechtere Bildungschancen für die Kinder dieser Stadt" finden Sie in Kürze auf unserer Webseite unter www.gruene.berlin/ldk182.