Sebastian Walter

Listenkandidat

Listenplatz: 

18

Konservative Stimmen wollen uns heute gerne weißmachen, dass es doch so langsam reicht mit der Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTTI). Doch sie irren sich gewaltig: Auch im Berlin des Jahres 2016 geht es noch immer um grundlegende Bürger*innenrechte. Es geht um den Schutz vor Diskriminierung. Und es geht um Teilhabe für alle. Dafür setze ich mich ein!

Berlin ist bunt, offen und vielfältig. Berlin ist queere Hauptstadt. Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und intergeschlechtliche Menschen (LSBTTI) können hier frei und selbstbestimmt leben.
Doch Diskriminierung und Ausgrenzung sind noch immer bitterer Alltag in vielen Bereichen unserer Stadt. Von rechts außen formiert sich zudem eine reaktionäre Gegenbewegung: AfD und co. stellen die Rechte von queeren Menschen wieder unverhohlen in Frage.

Die rot-schwarze Koalition hat in den letzten fünf Jahren vor allem Desinteresse an queerer Politik gezeigt. Ultimativer Tiefpunkt war dabei die Ablehnung der Eheöffnung für Lesben und Schwule durch die Berliner CDU. Danke für nix!

Ich will diesen Stillstand nicht akzeptieren. Und ich will nicht akzeptieren, dass von rechts ein gesellschaftlicher Rollback droht. Für die Abgeordnetenhauswahl am 18. September trete ich an, um die queere Vielfalt in Berlin zu sichern, gleiche Rechte ausbauen und gegen Diskriminierung einzutreten – egal, ob am Arbeitsplatz, im Sport, in der Verwaltung oder in der Schule.

Ich trete ein…

  • …für einen Neustart der „Initiative sexuelle Vielfalt“ (ISV)
    Der Berliner Aktionsplan gegen Homo- und Transphobie braucht einen radikalen Neustart – für neue, innovative Projekte für eine emanzipatorische und offene Stadtgesellschaft.
     
  • …für den Schutz von queeren Geflüchteten
    Queere Geflüchtete sind vermehrt Anfeindungen und Gewalt ausgesetzt. Ich möchte dafür kämpfen, dass sie gezielt unterstützt werden: Sei es bei der Versorgung mit sicheren Unterbringungsmöglichkeiten, sei es bei der Schulung und Aufklärung der zuständigen Behörden.
     
  • …für die Unterstützung von LSBTTI-Jugendlichen
    An Schulen und Jugendeinrichtungen muss es mehr Aufklärung und Akzeptanzförderung geben. Zum Empowerment von queeren Jugendlichen benötigt Berlin endlich ein eigenes Jugendzentrum.
     
  • …für eine moderne Antidiskriminierungspolitik
    Wir wissen: In bestimmten Lebenssituationen kann jede*r von uns von Diskriminierung betroffen sein. Wir brauchen daher eine moderne Antidiskriminierungspolitik, die Mehrfachdiskriminierung berücksichtigt, Chancenungleichheit bekämpft und Menschen mit wenig gesellschaftlicher Lobby eine Stimme gibt.

Sebastian Walter
Geboren in Karlsruhe; seit 1999 Berliner; Studium der Geschichte, Politik und Skandinavistik in Berlin und Uppsala/Schweden; Büroleiter in einem Beratungsunternehmen;
2009-2013 Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft QueerGrün von Bündnis 90/Die Grünen Berlin; 2011-2013 Mitglied im Sprecher*team und seit 2013 Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Schwulenpolitik von Bündnis 90/Die Grünen