Stefan Gelbhaar

Kandidat für den Wahlkreis 308 (Prenzlauer Berg)

Listenplatz: 

8

Wahlkreis: 

  • Pankow 308

­Liebe Wählerinnen und Wähler,
ob auf der Kastanienallee, am Wasserturm oder im Thälmannpark – in meinen Gesprächen erlebe ich tagtäglich, wie lebendig, offen und innovativ unser Prenzlauer Berg ist. Von überall her kommen Menschen und wollen genau hier ein Zuhause haben, studieren, eine Familie gründen oder ein Unternehmen starten, kurz: die eigenen Träume leben – darum geht es.

Dafür brauchen Neue wie Alteingesessene bezahlbaren Wohnraum, gute Kitas und Schulen, sichere und schnelle Mobilität – und noch vieles Mehr an grüner Lebensqualität. Wir legen alle Wert auf neue sichere Radwege und auf Grünflächen. Das Engagement für Geflüchtete ist im Prenzlauer Berg sehr groß, denn eine offene, vielfältige und menschliche Gesellschaft sind die Grundlage dieses Lebensgefühls.

Seit vier Jahren betreue ich sehr gern als Abgeordneter den südlichen Prenzlauer Berg, also das Gebiet rund um den Teutoburger Platz, die Oderberger und Kastanienallee, den Kollwitz- und den Winskiez, das Viertel um die Mendelssohnstraße und natürlich den Thälmannpark. Vor mehr als zwei Jahren habe ich mein Büro in der Prenzlauer Allee 22 geöffnet.

Die Bürgerinnen und Bürger, Initiativen und Verbände haben sich seither mit unterschiedlichsten Anliegen an mich gewandt. Sei es wegen neuer Spielgeräte auf der Marie oder dem Teute. Oder wegen kaputter Radwege oder fehlenden Carsharing-Parkplätzen. Ich habe mich eingeschaltet bei skrupellosen Vermietern, Problemsanierungen oder künftigen Bauvorhaben. Oder auch gerne wegen merkwürdigen Überreaktionen der Bezirksverwaltung in Sachen Blumenkübeln, wo mal eben alle Pflanzen auf einen Meter gestutzt werden sollten. Das alles und noch viel mehr hab ich sehr gern zu meinem Anliegen gemacht.

Diesem Wahlkreis fühle ich mich sehr verbunden. Ich will mich auch in der nächsten Wahlperiode für die Prenzlauer Berger*innen einsetzen. Im Kleinen wie im Großen.
Im Berliner Abgeordnetenhaus will ich mich weiter insbesondere für ein Berlin einsetzen, in dem der Rad- und Fußverkehr endlich ernst genommen wird. Der Radverkehr wächst in Berlin seit Jahren, doch nicht wegen, sondern trotz der Politik des amtierenden Senats und seiner Vorgänger. Wir brauchen eine Verkehrswende, um das Klimaschutzabkommen von Paris umzusetzen, um die Stadt nachhaltig, frei und sicher zu gestalten. Die Zukunft Berlins ist ideenreich, engagiert und mit neuer Mehrheit zu gestalten – das wird nur mit uns den Bündnisgrünen gelingen.
Für Berlin werden die politischen Weichen im September neu gestellt. Wir können mit unserer Wahlentscheidung den Stillstand beenden, die Ideenlosigkeit vertreiben und die Verwaltung zum Erblühen bringen.
Daran und dafür will ich arbeiten. Deshalb werbe ich um Ihre Stimme.

Ihr Stefan Gelbhaar

 

Zur Person: Stefan Gelbhaar wurde 1976 in Berlin-Friedrichshain geboren, machte sein Abitur auf dem Carl-von-Ossietzky-Gymnasium und studierte an der Humboldt-Universität Rechtswissenschaften.
Sein Referendariat nahm er im Land Brandenburg an verschiedenen Land- und Amtsgerichten sowie bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt/ Oder, bei Verwaltungsbehörden und im Bundestag sowie bei Kanzleien in Berlin und Kapstadt (Südafrika) wahr.
Anschließend wurde er als Rechtsanwalt und Strafverteidiger tätig. Stefan Gelbhaar ist Vater von zwei Kindern. Bei Bündnis 90/ Die Grünen trat er im Jahr 2000 ein, engagierte sich zunächst bei der Grünen Jugend und im Kreisverband Pankow.
Im Jahr 2008 wurde er Berliner Landesvorsitzender, seit 2011 ist er Mtiglied des Abgeordnetenhauses von Berlin. Dort arbeitet er als stellvertretender Fraktionsvorsitzender, verkehrspolitischer Sprecher (ÖPNV, Fuß- und Radverkehr) und Sprecher für Medien- und Netzpolitik.
Seit 2012 betreut er den Wahlkreis 8 im Prenzlauer Berger Süden, im Jahr 2014 eröffnete er sein Wahlkreisbüro in der Prenzlauer Allee 22. Zudem ist Stefan Gelbhaar Vorstand des Berliner Bildungswerkes der Heinrich-Böll-Stiftung, Präsidiumsmitglied des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg sowie Rundfunkrat des Rundfunks Berlin Brandenburg (RBB).