Arbeit 4.0, Anke Domscheid-Berg, MdB für die Linke, beim AK Grundeinkommen und der LAG Wirtschaft und Finanzen

Adresse
Platz vor dem Neuen Tor 1
10115
Berlin
Mittwoch, Februar 21, 2018 - 19:00

“keine Leistung ohne Gegenleistung”, das ist das Prinzip, das viele Gegner eines Grundeinkommens in erster Linie anführen.

Interessant ist, dass sich dieser Tage das Bundesumweltministerium der Idee öffnen konnte, einen kostenfreien öffentlichen Nahverkehr zu ermöglichen. Eine Forderung, die Berliner Grüne schon seit einigen Jahren auf dem Programm haben ( Bärenkarte ). Wenn auch die Motivation eine andere ist ( der Bund will Fahrverbote in einzelnen Städten vermeiden ), so setzt sich der Gedanke der Akzeptanz einer Leistung ohne (  individuelle ) Gegenleistung durch: Die Basis für ein Grundeinkommen.

Noch viel wichtiger wird dieses Thema, wenn in der Zukunft durch Automatisierung ( Drohnen, selbstfahrende Fahrzeuge etc. ) nach Studien der OECD ca. 25% der bestehenden Arbeitsplätze wegfallen. Ein Verlust, der nicht mehr durch das Aufkommen neuer Technologien wie in der Vergangenheit auffangbar ist. Diese Problematik wird unter dem Stichwort “Arbeit 4.0 “ zusammengefaßt.

Wegen des gemeinsamen Interesses an diesem Thema veranstalten wir unsere nächste Sitzung wieder einmal  gemeinsam mit der LAG Wirtschaft und Finanzen.

Wie freuen uns sehr, dass Anke Domscheid-Berg, parteilos und für die Linke Brandenburg im Bundestag als Abgeordnete vertreten, zugesagt hat, zu unserer nächsten Sitzung in die Bundesgeschäftsstelle am

 

                                        Mittwoch, dem 21.02.2018 um 19:00

                                        Platz vor dem Neuen Tor 1

                                        10115 Berlin

 

zu kommen und über dieses Thema zu referieren. Anke arbeitet auch journalistisch zu dieser Problematik.

Nach einem ca. 20 minütigen Impulsreferat haben wir die Gelegenheit, mit ihr über dieses Thema zu diskutieren. Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion

für die LAG Wirtschaft und Finanzen:

Wolfgang Remmers        

und für den AK Grundsicherung/Grundeinkommen

Joachim Behncke

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