LAG Bauen - Eine IBA für Berlin?

Adresse
Kolonnenstraße 53
10829
Berlin
Mittwoch, Januar 16, 2019 - 18:00

Vorschlag zur Tagesordnung:

  1. Begrüßung & Aktuelles
  2. Eine IBA für Berlin? (Wie) können wir uns eine IBA heute vorstellen? Mit externen Gästen, u.a. Theresa Keilhacker (Architektin) und Stefan Richter (Stiftung Zukunft Berlin)
  3. Informationen aus den Arbeitskreisen
  4. Ausblick auf die nächsten Sitzungen
  5. Verschiedenes

In diesem Jahr widmen wir die LAG-Termine der bündnisgrünen Erzählung zum Wohnen in Nachbarschaften, d.h. der Aufgabe, sozial-ökologische Wohnorte zu entwickeln, in denen wir künftig wohnen werden - und wohnen wollen.

Wichtige Meilensteine sind die R2G-LAG-Halbzeitkonferenz am 15. Juni 2019 und der LDK-Beschluss zur sozial-ökologischen Stadtentwicklung vom 24. November 2018, sowie begleitende und erwartete wohnungspolitische Kampagnen.

Wir starten mit der Frage: Eine IBA (Internationale Bauausstellung) für Berlin? (Wie) können wir uns eine IBA heute vorstellen? Es geht sicher nicht nur um die Architektur der Wohnungen, sondern auch um die Nachbarschaften, die Mobilität, das Gewerbe und das Grün. Wie ist dies operationalisierbar?

Berlin ist eine wachsende, globalisierte Stadt der Migration. Menschen und Kapital kommen in die Stadt und verändern die Stadt. Für wen / mit wem bauen wir unsere Stadt weiter? Wie bleiben wir eine Stadtgemeinschaft, wie halten wir soziale und politische Disparitäten aus, wie bleiben wir eine offene Gesellschaft trotz / wegen Zuzugs? Und wie reagieren wir tatsächlich auf den Klimawandel?

Es wird viel gebaut, aber nur wenig sieht so aus wie wir uns das klimagerecht, sozial, bezahlbar, in Nachbarschaften und mit offenem Diskurs vorstellen. In der Planung scheint es eine Milchstraße von Quartieren in und um Berlin zu geben. Aber was passiert da konkret? Wir brauchen eine Bestandsaufnahme dessen was / wie läuft und eine Gegenüberstellung mit unseren Vorstellungen, wie es sein sollte. Die Lücke dazwischen ist zu füllen.

Die erste Phase einer IBA könnte der offene Diskurs zum Thema sein - was ist da und wo stecken wir fest, was müssen / können wir ausprobieren, was wird ausprobiert, um in ein neues Zeitalter des miteinander Wohnens zu kommen - klimatauglich und tauglich im Zusammenleben. Wie wird daraus eine organisierte Vorgehensweise? Und mit welchen Beispielen fangen wir dezentral an?

Hierüber wollen wir mit unseren Gästen reden und diskutieren.

Partei: