04.07.26 –
Heute findet in der Forum Factory (Besselstraße 13-14, 10969 Berlin) die FLINTA-Konferenz unter dem Motto “Wir bleiben laut. Gemeinsam gegen Antifeminismus“ von Bündnis 90/Die Grünen Berlin statt. Eingeladen sind alle Frauen, Lesben, inter, nicht-binäre, trans*, und agender Personen des Landesverbands. Die Berliner Grünen sind die einzige politische Kraft Berlins, die ein solches Format durchführt. Im Fokus stehen konkrete Ideen und Strategien gegen Antifeminismus und rechte Hetze in Berlin.
Highlights der Tagesordnung:
Zum Leitantrag "Berlin hält zusammen: Gegen Antifeminismus und rechte Hetze" erklärt Nina Stahr, Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Berlin:
“Antifeminismus ist längst kein Randphänomen mehr. Er ist der gemeinsame Nenner rechter und demokratiefeindlicher Bewegungen, die Frauenrechte angreifen, queere Menschen ausgrenzen und unsere offene Gesellschaft zurückdrehen wollen. Wer Gleichberechtigung bekämpft, greift die Demokratie selbst an.
Berlin steht für Freiheit, Vielfalt und das Recht, selbstbestimmt zu leben. Doch genau diese Werte geraten zunehmend unter Druck. Während antifeministische Netzwerke immer lauter und besser organisiert auftreten, kürzt der schwarz-rote Senat bei Projekten, die Frauen, queere Menschen und unsere demokratische Zivilgesellschaft stärken. Das ist das falsche Signal zur falschen Zeit.
Mit unserem Leitantrag “Berlin hält zusammen: Gegen Antifeminismus und rechte Hetze” stellen wir uns dieser Entwicklung entschlossen entgegen. Wir wollen feministische und queere Projekte dauerhaft absichern, antifeministische Netzwerke sichtbar machen und Demokratie dort verteidigen, wo sie angegriffen wird. Denn eine freie und gerechte Stadt gibt es nur, wenn alle Menschen unabhängig von Geschlecht oder Identität sicher und selbstbestimmt leben können.”
Den Beschluss finden Sie unter diesem Link.
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