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Am 28. Juni lädt die Bezirksgruppe Treptow-Köpenick zu einem Sonntagsspaziergang durch Schöneweide ein. Die politische Informationsveranstaltung mit Bewegungbeginnt um 10 Uhr am S-Bhf. Schöneweide. Treffpunkt ist der Fahrkartenschalter im Empfangsgebäude. Die Teilnahme an der von einem Stadtführer des Treptow-Köpenicker Tourismusvereins geleiteten Tour ist kostenlos. Bündnisgrüne Bezirkspolitiker stehen vor Ort für Fragen und Anregungen bereit. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.
Das traditionelle Industrie- und Arbeiterviertel Schöneweide hat sich zum gefragten Technologie-, Hochschul und Kulturstandort entwickelt. Der Spaziergang widmet sich den durch die Spree geteilten Ortsteilen Ober- und Niederschöneweide in ihrer historischen Entwicklung und informiert außerdem zu tagesaktuellen baulichen und weiteren Veränderungen. Dabei geht es in Niederschöneweide vorbei an der neuen Mittelpunktbibliothek Treptow in der Alten Feuerwache zum ehemaligen NS-Zwangsarbeiterlager, in dem heute ein Dokumentationszentrum untergebracht ist. Über den 2007 wieder aufgebauten "Kaisersteg" geht es dann Richtung Norden nach Oberschöneweide, wo der erhaltene Industriegürtel am Spreeufer einen Blick in die Vergangenheit zulässt, als das Viertel noch von Qualm und Ruß großer Fabriken durchzogen war. Anschließend führt der Spaziergang zum Peter-Behrens-Haus in der Wilhelminenhofstraße, 1917 vom AEG Konzern erbaut, das als herausragendes Architekturdenkmal der Industrialisierung gilt. Nach einem letzten Stopp am modernen Standort der Hochschule für Technik und Wirtschaft endet der Spaziergang an der Ecke Wilhelminenhofstraße/Edisonstraße.
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