24.06.26 –
Die Berliner*innen erleben derzeit eine heftige Hitzewelle, mit prognostizierten Temperaturen an die 40 Grad am Wochenende. Für viele Menschen wird das zur gesundheitlichen Gefahr. Besonders betroffen sind ältere Menschen, Kinder, Menschen mit Vorerkrankungen, Menschen ohne Obdach und diejenigen, die in dicht bebauten Vierteln ohne ausreichend Grünflächen leben. Hierzu erklärt Werner Graf, Bürgermeisterkandidat von Bündnis 90/Die Grünen Berlin:
“Sommer, Sonne, Sonnenschein – Berlin wird am Wochenende zum Backofen. Für viele Menschen bedeutet das nicht Freibadwetter, sondern eine ernsthafte gesundheitliche Gefahr. Hitze ist längst kein Ausnahmeereignis mehr, sondern ein Gesundheitsrisiko, und sie trifft nicht alle Menschen gleichermaßen. Wer in einer schlecht gedämmten Wohnung lebt, keinen kühlen Rückzugsort findet oder auf der Straße lebt, ist besonders betroffen.
Während die Temperaturen an die 40-Grad-Marke steigen, lässt der Senat beim Hitzeschutz wichtige Chancen ungenutzt. Bis heute wurden keine neuen öffentlichen Trinkbrunnen geschaffen, und auch bei den kühlen Orten zeigt sich der Handlungsbedarf. Berlin braucht ein verlässliches Netz aus Trinkbrunnen, Schattenplätzen und kühlen Rückzugsorten in allen Bezirken.
Berlin muss sich endlich systematisch auf die Folgen der Klimakrise vorbereiten. Deshalb fordern wir mehr Entsiegelung, mehr Stadtgrün, eine Million neue Bäume und Klimainseln mit Schatten, Sitzmöglichkeiten und Trinkwasser in besonders belasteten Kiezen. Das alles ist praktischer Gesundheitsschutz und gibt den Menschen Sicherheit auch in Zeiten von Hitzewellen. Denn eine Regierung, die heute beim Hitzeschutz streicht, gefährdet Gesundheit, Lebensqualität und den sozialen Zusammenhalt unserer Stadt.”
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