Erneuter Angriff im Wahlkampf: Grüne fordern Konsequenzen der AfD

04.09.26 –

Eine Wahlkämpferin der Berliner Grünen ist am Donnerstag in Steglitz-Zehlendorf von einem mutmaßlichen AfD-Mitglied bedrängt und beleidigt worden. Dazu erklären die Landesvorsitzenden Nina Stahr und Philmon Ghirmai

„Erst der antisemitische Angriff auf Daniel Eliasson Anfang der Woche, jetzt wird eine weitere Grüne Wahlkämpferin von einem mutmaßlichen AfD-Mitglied bedrängt und eingeschüchtert. Ihr gilt unsere volle Solidarität. Diese Angriffe passieren nicht im luftleeren Raum. Die AfD hetzt seit Jahren gegen politische Gegner*innen. Jetzt zeigt sich erneut, wohin diese Hetze führen kann: Worte führen zu Taten. Menschen werden angegriffen, , die sich tagtäglich für unsere Demokratie engagieren. Wer andere einschüchtert und angreift, hat im demokratischen Wahlkampf nichts verloren. 

Wenn der Mann tatsächlich aus dem AfD-Umfeld kommt, zeigt sich, dass die bürgerliche Maske von Frau Brinker nichts wert ist, sondern die AfD in Berlin genauso Radikalität und Gewaltbereitschaft schürt wie andere, bereits als gesichert rechtsextremistisch eingestufte Landesverbände. Wegducken und so tun, als habe das mit ihr und der eigenen Partei nichts zu tun, funktioniert nicht mehr. 

Wir Grüne sind der AfD ein Dorn im Auge, weil wir das komplette Gegenteil von ihr sind. Wir sind die Freiheitspartei, die mit dem Genderstern, die Feminist*innen, die für queere Rechte und gegen Antisemitismus und Rassismus kämpfen. Wir werden unseren Wahlkampf fortsetzen. Laut, sichtbar und überall in Berlin. Wir lassen uns nicht einschüchtern, wir werden uns ihnen entgegenstellen.“ 

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Buntes Berlin, vielfältige Stadt.