LAG Frieden & Internationales

Liebe Interessierte und liebe Mitglieder,

herzlich willkommen auf unserer Seite! Wir freuen uns, Euch hier begrüßen zu dürfen und laden Euch ein, unsere Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) kennen zu lernen. Wir befassen uns mit friedenspolitischen Fragen und Themen der internationalen Politik. 

Ziel und Aufgabe der LAGen ist zum einen die parteiinterne Meinungs- und Willensbildung, zum anderen die programmatische Weiterentwicklung der Partei. Bei unseren Treffen diskutieren wir mit den unterschiedlichsten Gästen mal über tagespolitische und mal über eher „vergessene“ Aspekte der Friedenspolitik. Außerdem können sich die LAGen zum Beispiel mit eigenen Anträgen bei den Bundesarbeitsgemeinschaften (BAGen) oder direkt bei den Parteitagen der Grünen einbringen.

Aktuelle Informationen sowie Debatten aus der LAG und Einladungen zu unseren Veranstaltungen kannst Du über unsere Mailingliste beziehen. Wenn Du auf die Liste möchtest, kannst Du Dich hier dafür registrieren.

Unsere Treffen sind offen für alle, die sich für grüne Politik interessieren. Du musst nicht Parteimitglied sein, um an unseren Sitzungen teilnehmen zu können.

Unsere LAG-Treffen finden in der Regel am ersten Mittwoch im Monat statt. Wir treffen uns das nächste Mal am 3. August 2017 von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr in der Landesgeschäftstelle (Kommandantenstraße 80). Thema des Treffens wird "Syrien, die Türkei und die Kurden" sein, mit einem Fokus auf der Frage, ob ein autonomse Kurdistan als unabhängiger Staat zur Stabilisierung der Region beitragen könnte.

 

Wir freuen uns auf Euch,

Andreas, Juliana und Patrick

 

Aus der letzten Sitzung

In unserer letzten Sitzung am 06.07.2017 haben wir über eine aufstrebende Weltmacht China und die chinesische Außenpolitik gesprochen.

  • Ausgangspunkt war die Frage, ob sich die deutsche Außenpolitik aufgrund von gemeinsamen Interessen mit China annähern und von der USA entfernen könnte.
  • Schnell waren wir uns einig, dass man grundsätzlich eine europäische Perspektive einnehmen sollte und dass es ein Hindernis darstellt, dass über die innenpolitischen Vorgänge in China so wenige Informationen verfügbar sind
  • Sowohl bei der Kooperation mit den USA als auch mit China sehen wir viel Konfliktpotenzial
  • Insbesondere haben wir über den Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher Kooperation und Klimaschutz gesprochen und über die politischen Möglichkeiten, Druck auf Unternehmen auszuüben, um gewisse Mindeststandards an Menschenrechten und Umweltschutz durchzusetzen
  • Zuletzt sind wir zu dem Punkt gekommen, dass auch der Gesellschaft eine wichtige Rolle zukommt. Beispielsweise könnte man durch Labeling von Produkten mehr Transparenz schaffen und eine informierte Konsum-Entscheidung ermöglichen. Auch eine Städtepartnerschaft Berlins mit einer chinesischen Stadt schien uns eine interessante Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und für Austausch zu sorgen.

 

 

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Nambia AG

Im geschichtsträchtigen Berlin ist ein Kapitel seltsam abwesend: Die deutsche Kolonialgeschichte und der Genozid an den Herero und Nama im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika, bei dem zwischen 1904 und 1908 deutsche Kolonialtruppen Zehntausende getötet haben. Da Berlin und Windhuk durch eine Städtepartnerschaft seit Juli 2000 miteinander verbunden sind, erhält auch der Umgang mit der historischen Verantwortung eine landespolitische Dimension. Hierbei kommt Berlin auch unter anderem als Gastgeber der ‚Kongokonferenz’ 1884/85 und Verwahrungsort zahlreicher menschlicher Gebeine aus dem heutigen Namibia eine besondere Rolle zu.

Seit Juni 2015 besteht nun die AG Namibia und verfolgt unter anderem das Ziel, die Anerkennung des Völkermordes zu erreichen und eine Erinnerungskultur in Berlin zu schaffen. In der Regel treffen wir uns wöchentlich und freuen uns auf Verstärkung. Bei Fragen und Interesse wendet euch einfach an Peter Böxkes.

Beste Grüße

Namibia AG (September 2015)