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Der Schutz von Klima und Umwelt betrifft alle, aber insbesondere künftige Generationen. Er verursacht hohe Kosten und diese werden in Zukunft katastrophale Ausmaße annehmen, wenn heute nicht gehandelt wird. Kluge Maßnahmen verursachen auf lange Sicht keine zusätzlichen Kosten, sondern reduziert sie deutlich. Deshalb ist es nicht nachvollziehbar, weshalb derzeit mit unvorstellbar hohen Summen die Wirtschaft stabilisiert werden soll, ohne diese Hilfsgelder an ökologische Zielsetzungen zu koppeln. Ein wesentliches Steuerungselement für eine nachhaltige Wirtschaft ist eine CO2-Steuer, die dann allerdings auch sozialverträglich und verursachergerecht ausgelegt sein muss.
"Wachstum, Markt und Klimaschutz – Was CO2-Preise leisten können und was nicht" Ulf Sieberg..
... ist Umweltwissenschaftler und leitet das Büro Berlin (Public Affairs) des gemeinnützigen Vereins CO2 Abgabe e.V. In seiner Funktion hat er viele Themen zum CO2-Preis vorangebracht. So u. a. zu Fragen der sozialen Ausgestaltung, zur Akzeptanz, zur klimaneutralen Industrie, zur Einführung eines CO2- Mindestpreises, zur Ausweitung auf weitere Sektoren und zum Abbau von Bürokratie. Ob ehrenamtlich in seiner Jugend, als Projektleiter „sonnenklar – Klimaschutz im Sport” oder als Referent bei verschiedenen Umwelt- und Wirtschaftsverbänden wie dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) und dem Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE), ob auf lokaler, Landes- oder Bundesebene, er hat sich mit wesentlichen Grundsatzfragen deutscher, europäischer und internationaler Energie- und Klimapolitik befasst.
"Der CO2-Preis und die soziale Frage – von der Rolle der Fiskalpolitik, vorgeschobenen Argumenten und der Kraft guter Kommunikation", Carolin Schenuit..
... ist Wirtschaftsingenieurin und geschäftsführende Vorständin des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V. (FÖS). Bevor sie in der Politikberatung tätig wurde, hat sie langjährige Erfahrung im Projektgeschäft für Erneuerbare Energien gesammelt und kennt daher die wirtschaftlichen Mechanismen und Prinzipien sehr gut, nach denen Unternehmen international agieren. Bei der Deutschen Energie-Agentur (dena) hat sie sich 6 Jahre lang mit der Markt- und Systemintegration der Erneuerbaren Energien beschäftigt. Bei der Analyse und Erarbeitung von Vorschlägen zu Themen wie Demand Side Management, Netzentgeltsystematik und Energiemarktdesign wurde ihr klar, dass die Energiepolitik untrennbar verbunden ist mit der Finanz-, Sozial- und Industriepolitik. Seit Oktober 2020 leitet sie das FÖS. Die Internalisierung externer Kosten, von denen der CO2-Preis ein wesentliches Element ist, war bereits Gründungsthema des FÖS vor 26 Jahren. Bis zu einer verteilungsgerechten, zukunftsfähigen Umsetzung mit Lenkungswirkung ist aber noch viel zu tun.
"Impulsreferat", Lisa Paus, MdB..
... ist Wirtschaftswissenschaftlerin, seit 2009 für B ́90/Die Grünen Mitglied des Bundestags, Sprecherin ihrer Fraktion für Finanzpolitik, Obfrau im Finanzausschuss und stellvertretendes Mitglied im Haushaltsausschuss sowie im Ausschuss für Arbeit und Soziales.
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