Solidarität mit der Ukraine

#StandWithUkraine

 Foto: Daniel Meißner

Bündnis 90/Die Grünen Berlin verurteilen den russischen Angriffskrieg und stehen solidarisch an der Seite der Ukraine. Mit dem militärischen Angriff auf die Ukraine bricht die russische Regierung vor den Augen der Welt mit den elementarsten Regeln des Völkerrechts. Dies darf nicht ohne Konsequenzen bleiben.

Die Bundesregierung hat in den vergangenen Monaten nichts unversucht gelassen, um auf diplomatischem Wege eine friedliche Lösung für die sich zuspitzende Situation zu finden. Russland hat sich jedoch einer konstruktiven Auseinandersetzung verweigert.

Wir alle sind heute fassungslos, aber wir sind nicht hilflos. Die Bundesregierung wird sich eng mit Bündnispartner*innen sowie insbesondere mit unseren Freund*innen in der Ukraine abstimmen. Dazu gehört auch, massivste Sanktionen gegen Russland auf den Weg zu bringen. In Berlin haben wir überdies als rot-grün-rote Koalition bereits begonnen, uns auf die Aufnahme von Menschen, die vor Krieg flüchten vorzubereiten.

Dieser Krieg verändert unsere Zukunft, wir stehen als Gesellschaft aber zusammen. Das zeigen die unzähligen Solidaritätsbekundungen, Aktionen und Demonstrationen, an denen sich die Berliner Stadtgesellschaft beteilig umfassend beteiligt.

Demonstrationen und Solidarität in Berlin

Kommt mit uns auf die Straße und beteiligt euch an den zahlreichen Solidaritätsbekundungen, Aktionen und Demonstrationen in den kommenden Tagen. Gleichzeitig wollen viele Menschen hier den Menschen vor Ort un den inzwischen in Berlin und im restlichen Europa angekommenen Flüchtenden helfen. Wir haben hier einige Möglichkeiten gesammelt, was ihr ihr jetzt tun könnt, um Menschen aus der Ukraine zu unterstützen oder euch weitergehend über Hilfsmöglichkeiten zu informieren.

So könnt ihr helfen:

Helft direkt hier in Berlin vor Ort und unterstützt Organisationen und ankommende Menschen:

  • Ihr findet beispielsweise unter https://www.berlin.de/ukraine/ mehrsprachige Informationen des Berliner Senat für Geflüchtete und alle, die helfen wollen.
  • Der Senat hat ebenfalls eine Sammlung mit Anlaufstellen für LSBTIQ-Geflüchtete zusammengestellt, einen Post dazu auf deutsch und ukainisch, den ihr dazu weiterverbreiten könnt, findet ihr hier.
  • Auch der Bundesverband hat eine Sammlung erstellt, wie ihr helfen und spenden könnt.
  • Wenn ihr Übernachtungsmöglichkeiten anbieten könnt, dann meldet euch beispielsweise bei der Initiative Unterkunft. Wenn ihr geschützte Unterkunft für BIPOC oder LGBTIQ* Menschen bereitstellen könnt, könnt ihr euch auch auf Portalen wie diesem hier anmelden.
  • Auch #LeaveNoOneBehind hat eine Sammlung erstellt, wenn ihr spenden oder helfen wollt.
  • Um direkt dort zu helfen, wo Menschen mit Zügen oder Bussen ankommen, organisiert euch am besten z.B. über Telegram-Gruppen oder durch Freiwillige organisierte google-docs wie dieses hier.

 

Wenn ihr Spenden wollt:

  • Wenn ihr Geld spenden könnt, dann spendet direkt an Hilfsorganisationen wie „Ärzte ohne Grenzen“, das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe, oder Leave No One Behind. Eine weitere Auswahl mit Geldspende-Möglichkeiten findet ihr unter gruene.de/ukraine
  • Ihr könnt an verschiedenen Stellen in der Stadt Sachspenden abgeben. So sammelt der Kreisverband Pankow derzeit Sachspenden, um sie zur ukrainischen Grenze zu bringen. Ihr findet Infos dazu hier.
  • Auch der Tagesspiegel hat eine aktuelle Sammlung an Organisationen zusammengestellt, die derzeit Sachspenden sammeln.
  • Bitte informiert euch aber immer vorher, was genau gebraucht wird und ob an den jeweiligen Stellen derzeit noch Sachspenden angekommen werden können, um Helfer*innen nicht zu überlasten.

Wir stehen gemeinsam in voller Solidarität mit der Ukraine.