13.03.26 –
Zu den Plänen der Berliner Sportverwaltung, künftig zehn Prozent der Einnahmen aus Feriencamps von Sportvereinen an die Bezirke abzuführen, kommentiert Nina Stahr, Landesvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen Berlin:
“Die Maßnahme setzt die falschen Prioritäten und belastet ausgerechnet diejenigen, die einen wichtigen Beitrag für Kinder, Familien und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer Stadt und damit für unsere Demokratie leisten.
Sportvereine tragen mit großem ehrenamtlichem Engagement dazu bei, dass Kinder und Jugendliche in den Ferien betreut werden, sich bewegen und Gemeinschaft erleben. Für viele Familien sind Feriencamps eine entscheidende Unterstützung, insbesondere für berufstätige Eltern. Wenn Vereine nun einen Teil ihrer Einnahmen abgeben müssen, drohen höhere Kosten für Eltern oder ein Rückgang der Angebote. Beides wäre ein fatales Signal.
Wer Sport für alle zugänglich machen will, darf Vereine nicht mit mehr Aufgaben und Bürokratie belasten, schon gar nicht, um eigene Haushaltslücken zu schließen.”
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