Grün statt Grau: Berlin nachhaltig, sozial und ökologisch entwickeln

Auf ihrem Landesparteitag am Samstag, den 24. November 2018, haben Bündnis 90/Die Grünen Berlin eine nachhaltige, soziale und ökologische Stadtentwicklung gefordert.

Berlin wächst und wird immer dichter. Das bedeutet mehr Beton und weniger Platz. Doch für Bündnis 90/Die Grünen Berlin ist klar: Die Stadt braucht nicht nur mehr Gebäude, Straßen und Schienen, sondern auch gute Luft, sauberes Wasser und Räume zur Erholung.

"Wir müssen die Stadt so gestalten, dass alle Menschen hier dauerhaft gut leben können", erklärt der Landesvorsitzende Werner Graf. "Die wachsende Stadt darf nicht nur verdichtet, sie muss auch lebenswert gestaltet werden."

So sollen bei der Planung neuer Quartiere künftig von Anfang an wirtschaftliche, soziale und ökologische Aspekte zusammengedacht und geplant werden. Mit Bauträgern wie Holz oder Lehm, mit Dachbegrünung, Regenwasserbewirtschaftung, Unterschlupfmöglichkeiten für Insekten und einer guten Anbindung für Fahrrad und ÖPNV soll der Wohnungsbau nachhaltig gestaltet werden.

"Was wir heute planen, was wir bauen und was wir schützen, das wird Berlin noch in 100 Jahren prägen", sagt Werner Graf. Das Tempelhofer Feld, die Elisabeth-Aue oder Kleingärten sind für die Grünen keine Bauflächen. Parks und Stadtgrün sollen ausgebaut und besser geschützt werden und für alle Berlinerinnen und Berliner zugänglich sein.

"Heute entscheiden wir, ob Berlin auch morgen noch lebenswert ist – und zwar für Mensch, Tier und Umwelt", erklärt Werner Graf. "Wir wollen, dass die Oma auch morgen noch ihre Parkbank und die Biene ihren Unterschlupf findet."

Den gesamten Beschluss "Grün statt Grau – Berlin nachhaltig, sozial und ökologisch entwickeln" finden Sie in Kürze auf unserer Webseite unter www.gruene.berlin/ldk182.