Radikal vernünftig: Grüne Berlin fordern entschlossenen Klimaschutz

Bündnis 90/Die Grünen Berlin wollen den Klimaschutz in der Hauptstadt weiter vorantreiben. Das hat die Partei auf ihrer Landesdelegiertenkonferenz am Samstag, den 7. Dezember 2019, beschlossen.

Die Folgen der Klimakrise sind weltweit zu spüren. Auch in Berlin nehmen Wetterextreme zu. "Besonders die Städte stehen in der Verantwortung, die Klimakrise nachhaltig zu bekämpfen", sagt Werner Graf, Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Berlin. "Rot-Rot-Grün hat mit dem Koalitionsvertrag 2016 dafür die Weichen gestellt. Jetzt wollen wir noch eine Schippe drauflegen."

Die Partei fordert, Strukturen und Verfahren so zu verändern, dass sie dauerhaft für eine sozial-ökologische Transformation arbeiten und klimaschädliches Verhalten bestrafen. So sollen etwa in den Bezirken Energiemanager*innen geschaffen und die Kosten-und-Leistung-Rechnung (KLR) überarbeitet werden. Auch listet der Beschluss konkrete Schritte auf, wie Berlin den Kohleausstieg bis 2030 umsetzen, die Innenstadt zur Null-Emissions-Zone umgestalten und Solaranlagen auf alle Dächer bringen kann.

"Klimaschutz ist für uns kein neues Modethema, sondern entscheidend für unsere Zukunft", sagt Werner Graf. "Wer heute vernünftig ist, weiß, dass wir radikal handeln müssen, um unsere Lebensgrundlage noch zu retten."

Den vollständigen Beschluss "Wer vernünftig ist, handelt radikal! Jetzt das Klima entschlossen schützen" finden Sie in Kürze unter www.gruene.berlin/ldk192.