In einem klimagerechten Berlin ist die Energie so wie die Stadt selbst: unabhängig und frei. Mit dem Energiebonus sorgen wir für mehr regionalen Strom aus erneuerbaren Quellen und halten die Nebenkostenrechnung für Mieter*innen bezahlbar. In einem klimagerechten Berlin können auch ältere Menschen trotz steigender Hitze gut leben, weil sie überall auf Bänken Ruhe, an Trinkbrunnen frisches Wasser und unter Bäumen Schatten finden. Der Motor der Berliner Wirtschaft in einer klimagerechten Stadt ist ein Klima der Ideen an Hochschulen, in Unternehmen, in den Kiezen und im Handwerk. Hier entstehen die Ideen von morgen.
Wir werden Berlin wieder auf einen verlässlichen Pfad zur Klimaneutralität bringen und in erneuerbare Energien, klimaangepasste Kieze, Kreislaufwirtschaft und eine lebenswerte Stadt investieren. CDU und SPD gehen ins Rückwärts und drehen den Klimaschutz zurück.
Mit dem Energiebonus sorgen wir für mehr regionalen Strom aus erneuerbaren Quellen und halten die Nebenkostenrechnung für Mieter*innen bezahlbar. Der Energiebonus setzt direkt bei den Stromkosten an. Vorgesehen ist ein Grundkontingent an günstigem Strom aus regionalem Ökostrom für diejenigen, die besonders unter den hohen Energiekosten leiden:
• 500 Kilowattstunden pro Haushalt im Jahr,
• plus 100 Kilowattstunden pro Person im Haushalt.
Das entspricht ungefähr einem Drittel des durchschnittlichen Stromverbrauchs. Für viele Haushalte bedeutet das eine Entlastung von rund 200 bis 320 Euro jährlich. Anspruch haben Haushalte mit WBS 220, also rund die Hälfte der Berliner*innen. Die Entlastung kommt ohne Umwege an: über einen vergünstigten Tarif bei einem Ökostromanbieter, der den Energiebonus umsetzt. So sorgen wir nicht nur dafür, dass die Rechnungen bezahlbar bleiben, sondern stärken auch die erneuerbaren Energien vor Ort und fördern die regionale Energieunabhängigkeit
Wir Bündnisgrüne machen Berlins Dächer zu Kraftwerken für die Energiewende. Öffentliche Gebäude müssen konsequent mit Solaranlagen ausgestattet werden – verbindlich, transparent und überprüfbar. Ein klarer Umsetzungsplan legt Prioritäten, Zeitpläne und jährliche Ausbauziele fest, um Fortschritte nachzuvollziehen, mögliche Hindernisse frühzeitig zu erkennen und Anpassungen im Umsetzungsprozess vorzunehmen. So senken wir langfristig Energiekosten, entlasten den Haushalt und bringen Berlin beim Klimaschutz auf Kurs.
Berlin hat enormes ungenutztes Potenzial für mehr Stadtgrün – auf Höfen, Firmengeländen und öffentlichen Plätzen. Wir Bündnisgrüne wollen dieses Potenzial heben. Unser Ziel: eine Million Bäume für Berlin. Deshalb werden wir das BäumePlus-Gesetz konsequent umsetzen. Wir schaffen klare Verantwortlichkeiten in der Verwaltung, begleiten die Umsetzung engmaschig und ermöglichen es den Straßen- und Grünflächenämtern, ihrer Aufgabe nachzukommen. Vorrangig sollen klimaresiliente Bäume in Hitze-Hotspots, auf stark versiegelten Flächen und in dicht bebauten Kiezen gepflanzt werden. Auch bei Straßenbäumen achten wir auf Biodiversität. Durch innovative Lösungen wie Wurzelkammersysteme kommen Straßenplanungen mit deutlich weniger Fällungen aus. Damit die Bäume dauerhaft gedeihen, sorgen wir für verlässliche Pflege, kluge Regenwassernutzung und innovative Beteiligungs- und Kooperationsmodelle. Dazu werden wir gemeinsam mit Landesunternehmen und privaten Akteur*innen geeignete Pflanzflächen identifizieren und Begrünung verbindlich in Bau- und Sanierungsprojekte integrieren. Ein landesweiter Fonds für Stadtgrün soll die Finanzierung langfristig sichern. Durch ein digitales Baumkataster und Patenschaftsprogramme binden wir Bürger*innen aktiv in Pflanzung und Pflege ein und machen Fortschritte transparent. So wächst Berlin zur klimaresilienten, biodiversen und lebenswerten Metropole mit einer Million neuer Bäume heran.
Wir machen die Lösung von Berlins Müllproblem zur Priorität. Dafür werden wir schnell eine stadtweite Verpackungssteuer einführen, die den Verpackungsmüll merklich reduzieren wird. Aber wir hören bei Müllreduzierung nicht auf. Jeder Berliner Haushalt soll künftig einmal im Jahr Anspruch auf eine kostenfreie Sperrmüllabholung durch die BSR haben. So ermöglichen wir eine unkomplizierte und fachgerechte Entsorgung – auch für Menschen ohne Auto. Das entlastet die Kieze von illegal abgelagertem Müll und stärkt den fairen Zugang zu städtischen Dienstleistungen. Darüber hinaus wollen wir Grüne, dass die BSR ihr Know-how und ihre hohen Standards künftig auch bei der Reinigung von allen Spielplätzen und Grünanlagen sowie besonders verschmutzten Ecken der Stadt einbringt. Wo die BSR Verantwortung trägt, wird regelmäßig gereinigt, Müll fachgerecht entsorgt und die Sauberkeit verlässlich gesichert. So schaffen wir saubere, lebenswerte Stadträume und entlasten gleichzeitig die bezirklichen Grünflächenämter. Deren Gärtner*innen gewinnen wieder Zeit, um sich auf ihre eigentliche Aufgabe zu konzentrieren: die Pflege von Pflanzen, Beeten und Wiesen – für ein grüneres und schöneres Berlin.
Ausgewählte Kategorie: Grüne Stadt. Für alle.
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