Tourismuskrise: Kai Wegner macht Berlin grauer, langweiliger und uncooler

19.02.26 –

Zur neuen Berlin-Tourismus-Statistik und der Absage der Berliner Finanzverwaltung für eine Sonderregel für Clubs im Grundsteuerrecht erklärt Bettina Jarasch, Co-Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen:

„Wer Clubs und Kulturszene zugrundegehen lässt, braucht sich nicht wundern, dass Tourist*innen sich nicht mehr für Berlin interessieren. Was wir aktuell im Berlin-Tourismus erleben, ist die Quittung für gravierende Fehlentscheidungen von CDU und SPD. Wer 135 Millionen Euro aus dem Kulturetat streicht und zusieht, wie ein Club nach dem nächsten schließt, beschädigt den Markenkern dieser Stadt. 

Kai Wegner und sein Finanzsenator verstehen Berlin nicht: Statt in dieser Situation Clubs und andere Kulturorte bei der Grundsteuer zu entlasten und damit gezielt jene Orte zu schützen, die Berlins Strahlkraft ausmachen, lässt der Regierende die Clubkultur sehenden Auges weiter ausbluten. Das trübt die Perspektiven für den Berlin-Tourismus der kommenden Jahre erheblich.

Kultur, Nachtleben und kreative Freiheit sind kein nice-to-have, sie sind der Hauptgrund, warum Menschen aus aller Welt nach Berlin kommen. Mehr als ein Fünftel der Tourist*innen reist explizit wegen des Nachtlebens nach Berlin, fast zwei Drittel wegen Kunst und Kultur. Wenn Clubs wie das Watergate oder das SchwuZ schließen, ist das ein internationales Signal – und es wird sehr genau wahrgenommen. Schwarz-Rot macht Berlin grauer, langweiliger und uncooler.“

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