Schluss mit Kinderarmut: Grüne Berlin fordern gute Startchancen für alle Kinder

Auf ihrem Parteitag am Samstag, den 7. Dezember 2019, haben Bündnis 90/Die Grünen Berlin einen umfassenden Maßnahmenkatalog beschlossen, um gegen die Kinderarmut in Berlin vorzugehen. Nach wie vor ist Berlin die Hauptstadt der Kinderarmut. Jedes dritte Kind ist hier auf Transferleistungen angewiesen.

Die Berliner Grünen wollen den Armutskreislauf durchbrechen und sagen Kinderarmut den Kampf an. "Armut nimmt strukturell und systematisch Chancen, Zuversicht und Teilhabe – und das oft über Generationen hinweg“, sagt Nina Stahr, Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Berlin. "Diese Ungerechtigkeit ist gerade in einem so reichen Land wie Deutschland nicht hinnehmbar.“

Deshalb fordert die Partei konkrete Gegenmaßnahmen auf drei Ebenen: "Mit der Kindergrundsicherung wollen wir Kinder materiell eigenständig absichern. Außerdem wollen wir die institutionelle Förderung und Begleitung der Familien verbessern sowie Hürden in der Verwaltung und auf dem Arbeitsmarkt abbauen", so Nina Stahr.

Besonders im Fokus steht darüber hinaus die Prävention von Armut. "Wir müssen früh in die Familien reingehen und dafür sorgen, dass Armut gar nicht erst entsteht. Kein Kind darf aufgrund seines familiären Hintergrunds benachteiligt werden."

Den vollständigen Beschluss "Schluss mit Kinderarmut ­– gute Startchancen für alle Kinder in Berlin“ finden Sie in Kürze unter www.gruene.berlin/ldk192.