Plural nach vorne

Mit dem Beschluss der Landesdelegiertenkonferenz am 02.12.2017 zum Antrag DIV-01 "Plural nach vorne" wollen Bündnis 90/Die Grünen die gesellschaftliche Vielfalt in der Partei fördern und gegen innerparteiliche Diskriminierung vorgehen.

Diskriminierungen und Ausschlussmechanismen abzubauen, ist eine der zentralen Aufgaben bündnisgrüner Politik und die Partei selbst ist dabei keine Ausnahme. Als politische Partei tragen die Grünen die Verantwortung dafür, dass sich die Vielfalt unserer Gesellschaft in den politischen Prozessen und Strukturen der Partei selbst widerspiegelt. Dafür wird werden neue dauerhafte Strukturen wie der Diversity-Rat, die Anti-Diskriminierungsstelle ins Leben gerufen, die innerparteiliche Teilhabe, durch die beispielsweise Gewährleistung von Gebärdensprachdolmetschung und barrierefreien Räumen, gestärkt, Empowerment für Menschen mit (potenzieller) Rassismuserfahrung gefördert, Mitglieder durch freiwillige Diversity-Trainings geschult, die Diversität und Diversity-Kompetenzen der Personalebene ausgebaut und ein Leitfaden für diskriminierungssensible Sprache entworfen.

BESCHLUSSFASSUNG Antrag DIV-01: "Plural nach vorne"