In den offiziellen Organen der Grünen Berlin berät sich die Partei und fasst Beschlüsse. Diese gehen aus der Satzung hervor.
Organe des Landesverbandes sind die Landesmitgliederversammlung (LMV), die Landesdelegiertenkonferenz (LDK), der Landesausschuss (LA), die FLINTA-Vollversammlung, der Landesvorstand (LaVo), der Landesparteirat, der Diversity-Rat und der Landesfinanzrat sowie die Schieds- und Schlichtungsorgane, darunter unsere Antidiskriminierungsstelle und die Beschwerdekommission für Fälle sexueller Belästigung und sexualisierter Gewalt. Hier findet Ihr außerdem den Bericht und Kontaktinformationen der Kommission Aufarbeitung. Weitere Gremien sind die Konferenz der kleinen Kreisverbände (Kleiko) und der LAG-Sprecher*innen-Rat.
Bei uns entscheiden die Mitglieder: auf der Landesmitgliederversammlung wählen wir Listen für Bundestag und Abgeordnetenhaus – offen, demokratisch und mit Stimmrecht für alle. Und wenn gerade keine LMV tagt, trifft die Landesdelegiertenkonferenz grundlegende politische Entscheidungen. Erfahre hier noch mehr über die Landesdelegiertenkonferenz.
Der Landesausschuss sorgt dafür, dass Beschlüsse von LMV und LDK im politischen Alltag ankommen. Er koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Bezirken, Abteilungen, innerparteilichen Vereinigungen, Landesvorstand und Fraktion – transparent, demokratisch und öffentlich tagend. Wie er zusammengesetzt ist und wie er arbeitet, liest du hier.
In der FLINTA-Vollversammlung kommen Frauen, Lesben, inter, nicht-binäre, trans* und agender Mitglieder zusammen, um politische Positionen zu diskutieren, Leitlinien zu beschließen und geschlechterpolitische Weichen zu stellen. Sie stärkt den Austausch im Landesverband und bringt FLINTA-Perspektiven direkt in Landesvorstand und Fraktion ein. Wie die FLINTA*-Vollversammlung und die FLINTA*-Konferenz arbeiten und organisiert sind, erfährst du hier.
Die Kleiko bündelt die Perspektiven kleiner Kreisverbände und berät zu Themen, die sie unmittelbar betreffen. Mehr zur Arbeit der Kleiko gibt es hier.
Der LAG-Sprecher*innen-Rat bringt die Sprecher*innen der Landesarbeitsgemeinschaften (LAGen) zusammen, koordiniert gemeinsame Fragen der LAGen und übernimmt zentrale Wahl- und Nominierungsaufgaben im Landesverband. Wie er arbeitet und wen er entsendet, erfährst du hier.
Der Landesparteirat ist ein 21-köpfiges Gremium, das für zwei Jahre gewählt wird und die Vielfalt der Bezirke abbildet. Er berät den Landesvorstand und den Landesausschuss, koordiniert die Zusammenarbeit der Parteigliederungen und Fraktionen und übernimmt Aufgaben, die ihm von Parteitag oder Landesausschuss übertragen werden. Außerdem spricht er Empfehlungen für politische und organisatorische Entscheidungen aus. Mehr zum Landesparteitag gibt es unter dieser Verlinkung.
Der Landesfinanzrat (LFR) kontrolliert den Landeshaushalt und koordiniert die bezirklichen Finanzplanungen.
Der Diversity-Rat berät den Landesverband zu Vielfalt und Antidiskriminierung, entwickelt Diversity-Strategien und empfiehlt dem Landesvorstand konkrete Maßnahmen. Er tagt regelmäßig und ist offen für Mitglieder. Mehr zur Arbeit des Diversity-Rats gibt es hier.
Die Kommission Aufarbeitung untersucht die Haltung des Berliner Landesverbands zu Pädophilie und sexualisierter Gewalt gegen Kinder von der Gründungsphase bis in die 1990er Jahre. Auf dieser Seite finden sich der vollständige Bericht, eine Zusammenfassung mit Fragen und Antworten sowie Kontaktmöglichkeiten für Betroffene und Zeitzeug*innen. Mehr zur Kommission Aufarbeitung gibt es unter dieser Verlinkung.
Für Beschwerden, Konflikte und Grenzverletzungen gibt es im Landesverband mehrere Anlaufstellen: eine unabhängige externe Beratungsstelle, parteiinterne Strukturen zu Antidiskriminierung sowie sexualisierter Belästigung, das Landesschiedsgericht und eine Ombudsstelle. Alle Angebote arbeiten vertraulich und bieten Unterstützung, Beratung oder formelle Klärung – je nach Anliegen. Einen Überblick über Zuständigkeiten und Kontakte findest du hier.