10 Jahre Tempelhofer Feld: Eine Erfolgsgeschichte

Vor 10 Jahren, am 30. Oktober 2008, startete der letzte Flieger vom Flughafen Tempelhof. Dazu erklärt Werner Graf, Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Berlin:

"Das Tempelhofer Feld ist eine Erfolgsgeschichte. Gemeinsam mit vielen engagierten Berlinerinnen und Berlinern haben wir dafür gekämpft, diese einmalige Chance zu nutzen und das Tempelhofer Feld in einen Park für alle Menschen dieser Stadt umzuwandeln. Berlin wächst und wird immer dichter. Das bedeutet mehr Beton und weniger Platz. Berlin darf aber nicht immer grauer werden, sondern muss grün wachsen. Es war richtig und wichtig, die riesige Grünfläche im Herzen unserer Stadt zu retten. Das Tempelhofer Feld ist ein Ort der Erholung und des Austauschs für die Berlinerinnen und Berliner, es sorgt für saubere Luft und gibt Insekten und Vögeln Platz zum Leben. Wir können stolz sein auf diesen weltweit einmaligen Ort.

Dass jetzt wieder über die Bebauung des Tempelhofer Felds diskutiert wird, ist eine Scheindebatte und Nebelkerze. Jetzt muss es erst einmal darum gehen, die Zehntausenden bereits geplanten neuen Wohnungen in Berlin zu bauen. Diese sozial und ökologisch zu entwickeln, gut durchdacht zu planen und umzusetzen, hat für uns Vorrang vor der unnützen Zerstörung weiterer grüner Oasen. Wir müssen die Stadt so gestalten, dass alle Menschen hier dauerhaft gut leben können und auch Berlin einen Beitrag gegen die Klimakrise leistet.“



Grün statt Grau: Auf ihrem Parteitag am 24. November 2018 befassen sich Bündnis 90/Die Grünen Berlin in einem Leitantrag mit der Frage, wie sich Berlin ökologisch, nachhaltig und sozial weiterentwickeln kann. Weitere Infos zum Parteitag in Kürze unter www.gruene.berlin/ldk182.