BIPOC Perspektiven auf die Klimakrise

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Mittwoch, Juli 8, 2020 - 19:00

Der Klimawandel schreibt bestehende globale Ungerechtigkeiten fort. BIPOC (Black, Indigenous and People of Color) sind von ihm mit am stärksten betroffen und dies, obwohl sie dessen Ursachen weitaus weniger verantworten. Dies macht sich nicht zuletzt durch die zunehmenden Naturkatastrophen im globalen Süden verheerend bemerkbar.

Und auch auf lokaler Ebene tragen nicht alle gleichermaßen die Folgen eines unzureichenden Klimaschutzes. So wohnen z.B. sozial schwächer gestellte Menschen, oft auch BIPOC, häufig an vielbefahrenen Straßen, an denen die Miete zwar günstiger, der CO2-Ausstoß dafür aber höher und die Luftqualität schlechter ist.

An diesem Abend möchten wir auch einen Blick auf die hiesigen Umweltbewegungen werfen, die hier glücklicherweise eine lange Tradition haben. Gemeinsam mit Euch und unseren Gästen möchten wir dabei ausleuchten, wie Klimaaktivismus in Berlin und Deutschland aus einer BIPOC-Perspektive aussieht und fragen, ob und wenn ja welche Perspektiven in ihnen fehlen und wie wir das verändern können. Denn Klimaaktivismus muss intersektional gedacht werden und Politik dazu beitragen, Klimaschutz inklusiver zu gestalten.

Mit dem thematischen Schwerpunkt der Sitzung, setzen wir unsere Veranstaltungsreihe „Neukölln für alle“ fort, die wir im vergangenen Jahr gestartet haben.



Gäste:

Imeh Ituen, Sozialwissenschaftlerin mit Schwerpunkt auf koloniale Kontinuitäten in der Umwelt- und Klimakrise, Black Earth - BIPoC Environmental and Climate Justice Kollektiv

Quang Anh-Paasch, Mitorganisator und Pressesprecher Fridays For Future



Wie üblich gibt es zudem Berichte aus dem Abgeordnetenhaus, der BVV sowie den Arbeitsgruppen.

Einwahldaten bitter unter migration@gruene-berlin.de erfragen.

Partei: